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Rekreatiecentrum de Nollen

Luttick-Düne / Kooi-Wald

Kooi-Wald
Der Kooi-Wald (Kooi, niederl. für Käfig) verdankt seinen Namen dem Entenkäfig, der im 17. Jahrhundert angelegt wurde. Seit 1973 schwenkt die Staatliche Forstverwaltung das Zepter über den Kooi-Wald. Als Naturgebiet gewann der Wald vor allem aufgrund seines besonderen Pflanzenwachstums an Bedeutung. Der Kooi-Wald ist im Rahmen von Führungen am Mittwochmorgen in den Monaten Mai, Juni, Juli und August zugänglich.
www.staatsbosbeheer.nl
www.vvvkopvannoordholland.nl

Luttick-Düne
Die öffentlichen Naturgebiete Lutjenollen oder Luttick-Düne bilden das östliche Ende des Nollengebiets, das an die Insel ’t Oghe angrenzte. Das Gebiet war früher durch Meerwasser umspült, was sich noch gut an dem angelegten “Jeweldeich” entlang des Gebietes ablesen lässt. Das Gebiet ist besonders reich an Tannen, Birken und Heide.
Das Gebiet befindet sich zwischen zwei Campingplätzen (worunter das Ferienzentrum “De Nollen”), wodurch im Sommer ein ziemlicher Andrang herrschen kann. Es schließt sich an den hier oben genannten nicht frei zugänglichen Kooi-Wald an.


 

Zwanenwater

Diese Dünen mit den feuchten Dünentälern und Dünenseen bilden ein einzigartiges Naturgebiet, das u.a. aufgrund der flachen Süßwassertümpel Löffelreiher, Haubentaucher und Knäkenten anzieht. Auf einem der Seen treibt eine Vogel-Beobachtungshütte von der aus ganzjährig viele Wasservögel zu beobachten sind.

Zijperzeedeich
Der Strand, die Dünen und das Dünental des Zwanenwaters sind Ende des 16. Jahrhunderts entstanden als an der Ostseite der Zijper-Seedeich angelegt wurde. Auf diese Weise wurde der ehemalige Meeresarm de Zijpe eingepoldert. An der Meeresseite des Deichs entstand durch Sandverwehungen eine Reihe von Dünen mit einem Dünental dazwischen: das heutige Zwanenwater. In diesem Naturgebiet kommen viele Vögel vor. In den nassen Röhrichten entlang der Seen brüten Weihen, Blaukehlchen und Rohrsänger.
Bergente und Steinschmätzer sind Brutvögel der Dünen. Die flachen Tümpel ziehen im Winter viele Pfeifenten, Spießenten, Säger, Gänse und Rohrdommeln an.

Fieberklee
Die Vegetation des Zwanenwaters ist sehr abwechslungsreich. In den kalkarmen Dünen wachsen Glockenhheide, Heidekraut und Krähenbeere. In den feuchten Dünentälern wachsen Parnassia, Fieberklee und verschiedene Orchideensorten. Das Zwanenwater drohte durch das Absenken des Wassers in die umliegenden Blumenfelder zu vertrocknen. Deshalb wurde im Nordosten im ehemaligen Landwirtschaftsgebiet eine Pufferzone geschaffen. Um das Zwanenwater mit den umliegenden Naturgebieten zu verbinden, wurden unter dem Zuidschinkeldeich Faunapassagen angelegt.

Mitglieder des niederländischen Naturschutzbundes „Natuurmonumenten“ haben freien Eintritt.
Nicht-Mitglieder bezahlen 1,50 €.
www.natuurmonumenten.nl

Hunde sind nicht erlaubt!

Schoorler Dünen

Das weitläufige Dünengebiet von Schoorl gehört zu den schönsten der Niederlande. Nirgendwo sind die Dünen breiter und höher. An manchen Stellen sind sie bis zu ganzen fünf Kilometern breit. Das bedeutet also, hinauf und hinunter klettern über die Pfade. Entlang vogelreicher Wälder, offener Heide und welliger Dünen. An manchen Stellen darf der Sand sogar stäuben. Es entstehen spontan neue Dünen und Gruben. Die Düne ‘wandert’ im Grunde. Die Sandechse hält sich gerne im Sand auf. Wer Glück hat, entdeckt sie beim Sonnenbaden. Die Schoorler Dünen sind bei Radfahrern, Reitern und Inline-Skatern beliebt. Aber auch Ruhesuchende kommen auf ihre Kosten.

Die Dünen von Schoorl sind ein Paradies für die Naturliebhaber. Offene Dünen wechseln sich mit dichten Wäldern und Nassflächen ab. Einzigartig sind die Heidefelder. Diese finden Sie fast nirgendwo in den Dünen. Der Sand in den Schoorler Dünen ist sehr kalkarm und dadurch kann dort Heide wachsen.

Die Schoorler Dünen sind in allen Jahreszeiten prachtvoll. Im Winter, wenn Reif auf den Zweigen liegt. Im Frühling lassen die vielen Vögel kräftig von sich hören. Wie der Fasan und die sehr seltene Nachtschwalbe. Im Juni und Juli stehen Zehntausende von Knabenkräutern in Blüte. Ein Teppich aus kleinen weißen Orchideen. Im August färbt sich die Heide prachtvoll lila. Und im Herbst wachsen mehr als 800 Pilzsorten.

Die Schoorler Dünen sind ganzjährig zugänglich.

Ein passender Ausgangspunkt für Ihre Wanderung, Radausflug oder ausgeschilderte ATB-Route kann das Besucherzentrum “Het Zandspoor” bilden. Adresse:
Oorsprongweg 1 in Schoorl. Tel: 00 31 -(0)72-5093352

Öffnungszeiten
- März bis einschl. Oktober: von Die. bis einschl. So. von 10-17 Uhr.
- November bis Februar: von Die. bis So. von 11-16 Uhr.
Geschlossen am 25. und 31. Dezember und 1. Januar.